Wenn mehrere Parteien gemeinsam ein Haus erben, werden manchmal hohe Auszahlungen nötig. Mit einem günstigen Baudarlehen können Sie diesen finanziellen Kraftakt stemmen.

Solide Finanzierung fürs Haus
Ja, so eine Erbschaft kann teuer werden, wenn mehrere Parteien gemeinsam ein Haus erben. Um Miterben auszuzahlen, kann sich ein Baudarlehen lohnen.

Ja, so eine Erbschaft kann teuer werden, wenn mehrere Parteien gemeinsam ein Haus erben. Um Miterben auszuzahlen, kann sich ein Baudarlehen lohnen.

dpa

Ja, so eine Erbschaft kann teuer werden, wenn mehrere Parteien gemeinsam ein Haus erben. Um Miterben auszuzahlen, kann sich ein Baudarlehen lohnen.

Die Erbengeneration kann sich immer öfter über Häuser oder Wohnungen freuen - allerdings nicht ungeteilt. Eine Umfrage der Allianz zum Thema Immobilienerbschaften belegt, dass in der Vergangenheit noch mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Nachkommen ihr Erbe allein angetreten haben. Inzwischen rechnen zwei Drittel der künftigen Erben damit, die elterliche Immobilie gemeinsam zu erben. „Die Eltern der Babyboomer aus den 1960er Jahren erreichen in den nächsten Jahren ein Alter, in dem Erbschaften wahrscheinlich werden. In der Regel erben die Kinder zu gleichen Teilen“, sagt Peter Ha! ueisen, Leiter der Allianz Baufinanzierung. Der Versicherungskonzern hat herausgefunden, dass die meisten Kinder im Moment noch Einfamilienhäuser (56 Prozent) vermacht bekommen - es folgen Mehrfamilienhäuser (22 Prozent) und Eigentumswohnungen (15 Prozent). Der Anteil der Eigentumswohnungen steigt aber immer stärker.

Das Baudarlehen hilft beim Aufteilen

Oft möchte eine Erbengemeinschaft das Objekt zwar allein schon aus emotionalen Gründen behalten - eine geerbte Immobilie kann ja nicht einfach in mehrere Stücke geteilt werden. Die Folge: Einer der Erben übernimmt das Objekt und zahlt die anderen aus. Aber dazu braucht er eine Menge Geld. Was tun? „Wer seine Geschwister auszahlen möchte, der kann dies oft nur mit einem Darlehen realisieren“, weiß Haueisen. Immobilienbesitzer haben dabei gegenüber ganz normalen Kreditnehmern einen Vorteil: Statt des teuren Ratenkredits können sie ein preiswertes Baudarlehen in Anspruch nehmen.

Das Baudarlehen ist billiger als der klassische Kredit

Wer einen guten Baugeldvergleich nutzt, der kann sich über Rekordzinsen freuen: Zehnjährige Baudarlehen gibt es derzeit bereits für weniger als zweieinhalb Prozent Zinsen. Bei Commerzbank und Huk Coburg etwa sind für 100.000 Euro Darlehenssumme 2,3 Prozent Sollzinsen fällig, ING-Diba, National Bank und Volksbank Rhein-Ruhr verlangen 2,4 Prozent und die Allianz 2,6 Prozent. Das heißt: Möchte ein Erbe einen Immobilienanteil im Wert von 50.000 Euro auszahlen, kostet ihn dies bei einer Anfangstilgung von fünf Prozent rund 300 Euro im Monat. Ein Ratenkredit über die gleiche Summe und Laufzeit schlägt dagegen selbst bei günstigen Anbietern wie der DKB oder SKG Bank mit mindestens 526 bzw. 527 Euro monatlich zu Buche. Bei vielen Banken und Sparkassen fallen sogar mehr als 700 Euro an.

Das Baudarlehen lässt sich refinanzieren

Aber auch 300 Euro im Monat muss der frischgebackene Erbe erst einmal refinanzieren. Das geht etwa dadurch, dass die Besitzer das Wohnhaus der Eltern gar nicht selbst bewohnen. Die Allianz-Studie belegt, dass nur jedes vierte Kind in die ererbte Immobilie zieht. In diesem Fall ist das Aufsplitten des Erbes weniger problematisch, denn die Erben können das Objekt einfach vermieten es und so die Kosten des Baudarlehens refinanzieren. So zahlt sich das Baudarlehen im Idealfall quasi von selbst zurück - und der Familienfrieden bliebt sicher. Ganz im Sinn der Eltern.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer