Wer schnell an sein Geld kommen will und keine Inflationsverluste wünscht, sollte sich eher für Festgeld entscheiden.
Wer schnell an sein Geld kommen will und keine Inflationsverluste wünscht, sollte sich eher für Festgeld entscheiden.

Wer schnell an sein Geld kommen will und keine Inflationsverluste wünscht, sollte sich eher für Festgeld entscheiden.

dpa

Wer schnell an sein Geld kommen will und keine Inflationsverluste wünscht, sollte sich eher für Festgeld entscheiden.

Verbraucherschützer empfehlen, dass man zwei bis drei Nettomonatsgehälter als Notfallreserve vorhalten sollte. Damit diese durch die Inflation nicht allmählich an Wert verliert, gilt es, auf eine gute Verzinsung zu achten. „Eiserne Reserven, die auf Girokonten oder Sparbüchern schlummern, verlieren meist an Kaufkraft, da die Zinsen oft deutlich unter der Inflationsrate liegen“, sagt Liesbeth Rigter, Deutschlandchefin der niederländischen Direktbank Moneyou. Besser: Ein gut verzinstes Tagesgeld. So bieten beispielsweise Renault Bank direkt, Cortal Consors oder ING-Diba 1,5 Prozent Zinsen. Das sorgt bei ein! er aktuellen Inflationsrate von 1,2 Prozent für einen leichten Zinsgewinn. Zudem kann man jederzeit flexibel auf das Geld zugreifen

Festgeld - der Zinssatz ist gesichert

Eine Unwägbarkeit gibt es beim Tagesgeld allerdings: Der Zins ist variabel und kann jederzeit sinken. Ehe man sich versieht, kann er unter die Inflationsrate rutschen – damit droht schleichender Wertverlust. Anders beim Festgeld. Hier ist der Zinssatz über die gesamte Laufzeit gesichert. Nachteil ist jedoch, dass man während der Laufzeit nicht an sein Geld herankommt. Dennoch kann sich auch Festgeld für den Notgroschen eignen. Zwei Möglichkeiten:

1. Festgeld mit kurzer Laufzeit:
Festgeld gibt es bereits ab drei Monaten Laufzeit, manche Banken ermöglichen sogar monatliche Laufzeiten. Soll der Notgroschen für drei Monate fest angelegt werden, kann man zu folgender Taktik greifen: Das Geld in zwei oder drei Teile aufteilen und jeweils um vier Wochen versetzt für drei Monate fest anlegen. So kann man monatlich auf sein Geld zugreifen und ist während der Laufzeit vor einem Zinsrutsch geschützt. ein solches Vorgehen lohnt sich jedoch nur, wenn das Festgeld ordentlich verzinst wird. Aktuell gibt es für dreimonatiges Festgeld beispielsweise bei der Denizbank 1,3 Prozent Zinsen, bei VTB und Credit Europe Bank 1,1 Prozent.

Tipp: Auch sechsmonatiges Festgeld kann man mit dieser Taktik anlegen.

2. Flexibles Festgeld: Festgeld gibt es bei manchen Geldhäusern auch in flexibler Form, beispielsweise bei Moneyou. Zwar müssen sich Sparer hier für mindestens sechs Monate binden, aber dafür ist das Festgeld vorzeitig kündbar. „Anleger können flexibel über ihr Geld verfügen, und das bei festen Zinsen“, betont Rigter. Die Verzinsung kann sich durchaus sehen lassen: Bei sechsmonatiger Laufzeit erhalten Kunden 1,5 Prozent, bei zwölfmonatiger 1,6 Prozent Zinsen. Aber: Der Zinssatz gilt nur, wenn man kein Geld vorzeitig benötigt. Wird vor Laufzeitende Geld abgezogen, sinkt der Zins auf 1,0 Prozent. Flexibles Festgeld gibt es auch von der VTB Bank und der Volksbank Mittweida. Bei diesen Angeboten können Sparer jedoch vorzeitig auf nur 20 Prozent des angelegten Geldes zugreifen.

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