Kiel (dpa/tmn) - Wer mit einer deutschen EC-Karte im europäischen Ausland Geld abhebt, muss dafür immer Gebühren zahlen. Günstiger wird es dagegen in manchen Ländern mit Karten örtlich ansässiger Banken.

So erheben die Geldinstitute in Schweden, den Niederlanden, Irland, Island, Österreich und Portugal keine Gebühren, wenn ein Kunde einer anderen einheimischen Bank bei ihnen Geld abhebt. Darauf weist das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ) in Kiel hin. Allerdings könne es ein Tageslimit für mögliche Abhebungen geben.

In Deutschland ist das Abheben an fremden Geldautomaten für Kunden aus dem Inland grundsätzlich gebührenpflichtig. Meist liegt der Betrag dem EVZ zufolge bei 4 bis 5 Euro und damit im oberen Bereich der europäischen Gebührenskala. In Belgien bewegen sich die Abhebegebühren im Cent-Bereich, in der Slowakei fallen grundsätzlich mindestens 1,50 Euro an. Insgesamt gebe es in der EU sowie in Island und Norwegen keine gesetzliche Höchstgrenzen für die Gebühren.

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