Berlin (dpa/tmn) - Der US-Dollar hat in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Der Kurs des Euro sank nach Angaben des Bundesverbands deutscher Banken von 1,11 auf etwa 1,06 US-Dollar. Jetzt in den Dollar zu investieren, kann aber riskant sein.

Der Grund: Kursentwicklungen sind schwer zu kalkulieren, so dass bei Anlagen in fremden Währungen immer ein spekulatives Element bleibt. Hinzu kommt: Nach der Präsidentschaftswahl hat in den USA offensichtlich eine Zinswende eingesetzt, erklärt der Bankenverband. Die Kapitalmarktzinsen haben sich von ihren historischen Tiefständen entfernt und leicht angezogen. Steigende Zinsen führen zu fallenden Kursen bei festverzinslichen Wertpapieren. Hält die Entwicklung an, müssten Anleihebesitzer mit weiteren Kursverlusten rechnen.

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