Berlin (dpa/tmn) - Aktien haben sich für Anleger im vergangenen Jahr oft ausgezahlt. Weniger gab es mit Gold-Anlagen, auch mit Sparbriefen und Termineinlagen war nicht viel zu holen.

Wer am ersten Handelstag 2012 deutsche Standardaktien (DAX-Werte) kaufte, konnte bis Anfang 2013 im Schnitt eine Rendite von etwa 28 Prozent verbuchen, erklärt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. So wurden aus 10 000 Euro nach einem Jahr etwa 12 800 Euro. Weit weniger Rendite konnten Anleger mit Gold erzielen. Hier betrug der Wertzuwachs etwa vier Prozent. Aus 10 000 Euro wurden nach einem Jahr etwa 10 430 Euro.

Bei Sparbriefen und Termineinlagen mussten sich Anleger aufgrund des allgemein niedrigen Zinsniveaus mit durchschnittlich ein bis zwei Prozent Rendite begnügen. Hierbei verfügten Anleger nach einem Jahr über etwa 10 200 beziehungsweise 10 130 Euro. Anleger, die auf Bundesanleihen oder Bundesobligationen setzten, konnten den Zinskupon mit Kursgewinnen aufbessern. Denn die Kurse börsengehandelter Bundeswertpapiere haben im vergangenen Jahr aufgrund hoher Nachfrage oft weiter angezogen. Aus 10 000 Euro wurden hier 10 300 Euro.

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