Demenz
Geschichten über die Natur, Tiere oder bestimmte Menschen können bei Demenzkranken vertraute Erinnerungen wecken.

Geschichten über die Natur, Tiere oder bestimmte Menschen können bei Demenzkranken vertraute Erinnerungen wecken.

dpa

Geschichten über die Natur, Tiere oder bestimmte Menschen können bei Demenzkranken vertraute Erinnerungen wecken.

Köln (dpa/tmn) - Das Vorlesen oder Erzählen von Geschichten kann Demenzkranke aus ihrer Zurückgezogenheit herauslösen. Dabei ist es wichtig, langsam und gut betont zu lesen.

Am besten begeben sich die Vorleser mit ihren Zuhörern auf Augenhöhe, damit die Älteren mit ihnen Augenkontakt halten und von den Lippen ablesen können, rät die Zeitschrift «Pro Alter». Besonders gut werden Texte von Demenzkranken verstanden, wenn es Anschauungsmaterial passend zur Geschichte gibt. Das können zum Beispiel Gegenstände wie Blumen, Stoffe oder eine Kaffeemühle sein.

Auch erfundene Geschichten eignen sich gut zum Erzählen. Sie sollten aus kurzen, verständlichen Sätzen aufgebaut sein. Als Themen eignen sich Jahres- und Uhrzeiten, Natur und Tiere oder Menschen aus der Nachbarschaft. All dies wecke bei vielen Demenzkranken Erinnerungen.

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