Eine Überernährung in der Schwangerschaft sollte zum Wohl des Kindes vermieden werden. Foto: Mascha Brichta
Eine Überernährung in der Schwangerschaft sollte zum Wohl des Kindes vermieden werden. Foto: Mascha Brichta

Eine Überernährung in der Schwangerschaft sollte zum Wohl des Kindes vermieden werden. Foto: Mascha Brichta

dpa

Eine Überernährung in der Schwangerschaft sollte zum Wohl des Kindes vermieden werden. Foto: Mascha Brichta

Berlin (dpa/tmn) - Werdende Mütter sollten auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung achten - nicht nur sich selbst zuliebe, sondern auch für die gesunde Entwicklung ihres Kindes. Denn schon im Mutterleib wird die Veranlagung zu Übergewicht geprägt.

Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Charité Berlin. Die Forscher werteten 66 internationale Studien mit rund 640 000 Patientendaten aus. Demnach haben Kinder mit einem Geburtsgewicht von mehr als 4000 Gramm in ihrem späteren Leben ein doppelt so hohes Risiko, dick zu werden, wie normalgewichtige Babys. Wie die Schwangerschaft verläuft, hat demnach direkten Einfluss auf die Gesundheit des Kindes in seinem ganzen Leben.

Wichtig sei deshalb, dass Ärzte bei Schwangeren noch genauer auf Faktoren wie Überernährung, zu wenig Bewegung oder Diabetes achten. Dies könnte Kinder später in ihrem Leben vor Übergewicht bewahren. Einen geringen Effekt habe dagegen, wenn Eltern oder Großeltern Übergewicht hatten. Genetische Faktoren für Übergewicht hätten so gut wie keinen Einfluss auf das Geburtsgewicht des Säuglings.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer