Köln (dpa/tmn) - Der Schritt ins Pflegeheim ist für ältere Menschen oft nicht leicht. Um sich zumindest ein wenig Eigenständigkeit zu bewahren, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Gut ist es, außerhalb des Zimmers eine Türklingel und ein Namensschild anzubringen.

Ihre Privatheit zu bewahren, ist vor allem für ältere Menschen nicht selbstverständlich. In Pflegeheimen oder Krankenhäusern können sie sich schnell bedrängt oder kontrolliert fühlen. Auf den Verlust der Privatsphäre reagierten sie zum Teil mit Ruhelosigkeit oder aggressivem Verhalten, erläutert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in Köln. Mit ein paar Hilfen lässt sich aber auch in Heimen ein Stück Privatheit bewahren. Angehörige oder Heimbewohner sollten zum Beispiel darauf achten, dass außerhalb des Zimmers eine Türklingel und ein Namensschild angebracht werden können.

Fußmatten können als wichtige Grenze zwischen draußen und drinnen wirken. Da andere Bewohner darüber aber leicht stürzen können, sollte über diese Gegenstände allerdings besser mit der Heimaufsicht gesprochen werden.

Angehörige sollten bei der Auswahl eines Altenheims auch auf eine kleine Kochzeile im eigenen Appartement achten. Denn die Küchenecke bedeutet mehr Selbstständigkeit und macht es Angehörigen möglich, sich gemütlich mit den Bewohnern zusammenzusetzen. Bei Menschen mit Demenz sollte die Küche aber abschließbar sein, um die Erkrankten nicht zu gefährden.

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