Fürth (dpa/tmn) - Die Ausdauer eines Kindes beim Spielen entwickelt sich nach und nach. Kinder brauchen dazu eine geduldige Begleitung. Bleibt ein Kind nur kurze Zeit bei einem Spiel oder fängt gleich ein neues an, können Eltern dies durch Nachfragen verlangsamen.

«Sie können zum Beispiel fragen 'Du hast jetzt dein Auto stehen gelassen, was soll denn jetzt damit geschehen? Willst du es in eine Garage fahren?' oder nach Sinneseindrücken fragen 'Wie fühlt sich denn der Teddy an?'», rät Hermann Scheuerer-Englisch von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in Fürth.

Bei sprunghaften Kindern könnten Erwachsene auch die Regel einführen, dass ein neues Spiel erst dann angefangen wird, wenn das alte aufgeräumt und klar beendet ist. Ein überfülltes Kinderzimmer mit vielen Spielsachen ist dabei oft kontraproduktiv. Am besten wird das Spielzeug in Kisten oder in Schubläden aufbewahrt und liegt nicht offen herum.

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