Im Pflegeheim
Im Umgang mit pflegebedürftigen Personen kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Foto: Oliver Berg/dpa

Im Umgang mit pflegebedürftigen Personen kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Foto: Oliver Berg/dpa

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Im Umgang mit pflegebedürftigen Personen kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Foto: Oliver Berg/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Gewalt in der Pflege kommt auf beiden Seiten vor: Manchmal werden Pflegebedürftige aggressiv, manchmal reißt dem Pflegenden der Geduldsfaden. Dies erklärt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) auf dem neuen Informationsportal.

Damit es nicht zu Übergriffen kommt, ist es wichtig, die jeweilige Situation stets zu hinterfragen. Meist gibt es einen Grund für aggressives Verhalten seitens des Pflegebedürftigen: Schmerzen, Langeweile oder Angst etwa.

Manche Menschen können nicht mehr artikulieren, was ihnen fehlt. Hat er einmal herausgefunden, was los ist, kann der Pflegende gezielt Angebote machen. Bei Fragen sollten sich Pflegende von Fachkräften beraten lassen. Auch ein Pflegekurs hilft eventuell, besser mit herausfordernden Situationen umzugehen.

Aber auch Pflegenden gelingt es nicht immer, Ruhe zu bewahren. Dann ist es hilfreich, zu überlegen, woher das Verhalten kommt, das einen stört. Hat man das verstanden, fällt es vielleicht leichter, damit umzugehen. Eventuell kann man bestimmte Aufgaben auch an andere delegieren. Spürt der Pflegende doch mal die Wut in sich heraufsteigen, sollte er kurz den Raum verlassen und sich beruhigen, rät das ZQP. Vielen hilft es, ein paar Schritte zu gehen, die Augen zu schließen und ganz bewusst zu atmen.

Auf der neuen Webseite des ZQP finden Pflegebedürftige und Pflegende Informationen zu Gewalt in der Pflege, Tipps zur Prävention und Kontaktdaten zu telefonischen Beratungseinrichtungen.

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