Anstatt ein Kompliment sofort zurückzugeben, sollte man es lieber im Hinterkopf behalten und später auf eine andere Situation ummünzen.
Anstatt ein Kompliment sofort zurückzugeben, sollte man es lieber im Hinterkopf behalten und später auf eine andere Situation ummünzen.

Anstatt ein Kompliment sofort zurückzugeben, sollte man es lieber im Hinterkopf behalten und später auf eine andere Situation ummünzen.

dpa

Anstatt ein Kompliment sofort zurückzugeben, sollte man es lieber im Hinterkopf behalten und später auf eine andere Situation ummünzen.

Berlin (dpa/tmn) - Am Valentinstag säuseln viele ihrem Partner verliebte Töne ins Ohr. Doch wer ein Kompliment bekommt, sollte das Lob nicht postwendend auf gleiche Weise zurückgeben. Denn das wirkt unehrlich.

Seinem Schatz zum Valentinstag am 14. Februar zum Beispiel mit «Deine Augen sind auch schön» zu antworten, komme nicht ehrlich rüber, erklärt der Etikettetrainer Jan Schaumann aus Berlin. Ehrlicher und weniger gezwungen sei es, wenn der Gelobte das Kompliment im Hinterkopf behält und später auf eine andere Situation passend ummünzt.

Grundsätzlich dürften die Deutschen beim Komplimente-Machen aber ruhig etwas mutiger sein, sagt Schaumann. Der Experte warnt allerdings vor Übertreibungen: «Mäßig, aber regelmäßig» sollten die Komplimente sein. Das komme auch immer auf den Typ eines Menschen an. Einem «Geradeheraus-Typ» zum Beispiel sehe man ein sogenanntes körpernahes Kompliment an den falschen Adressaten eher nach - darunter versteht der Experte Komplimente über Äußerlichkeiten. Schüchterne Menschen dagegen würden ihr Gegenüber damit wahrscheinlich sehr irritieren.

Überhaupt hängt vieles vom Adressaten ab: «Je weiter entfernt ich innerlich von der Person bin, umso weiter entfernt sollte das Kompliment vom Körper sein.» Bei Geschäftspartnern oder Chefs sind Komplimente besser auf Fähigkeiten bezogen, nicht auf das Aussehen. Komplimente per SMS oder E-Mail sind inzwischen völlig legitim: «Ein Kompliment per SMS ist heute nicht mehr direkt dem Satan geweiht», sagt Schaumann. Es gelte: Besser digital loben als gar nicht.

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