Depressionen im Alter
Einsamkeit, Krankheit, der Tod des Partners: Im Alter gibt es viele Dinge, die aufs Gemüt drücken. Foto: Daniel Karmann

Einsamkeit, Krankheit, der Tod des Partners: Im Alter gibt es viele Dinge, die aufs Gemüt drücken. Foto: Daniel Karmann

dpa

Einsamkeit, Krankheit, der Tod des Partners: Im Alter gibt es viele Dinge, die aufs Gemüt drücken. Foto: Daniel Karmann

Köln (dpa/tmn) - Ältere Menschen sollten sich nicht davor scheuen, eine Psychotherapie zu beginnen. Denn auch ihnen können die Gespräche deutliche Erleichterung verschaffen.

Depressionen im Alter können viele Ursachen haben: Manchen drückt die eingeschränkte Mobilität aufs Gemüt, anderen nimmt der Tod von Partner oder Freunden die Lebenslust. Die abnehmende Freude wird häufig stillschweigend als Alterserscheinung hingenommen. Doch das muss nicht sein, sagt Gerlinde Strunk-Richter vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (kda): «Auch im Alter hilft eine Psychotherapie.» Oft jedoch glaubten Ältere, dass sich so etwas bei ihnen nicht mehr lohne.

Für viele bringt der Therapeut aber eine deutliche Erleichterung. In ihm haben sie jemanden zum Zuhören und können sich aussprechen - vorausgesetzt, die Chemie stimmt. Gegenüber der Familie oder Freunden fällt es manchen Senioren schwerer, sich zu öffnen.

Da Depressiven der erste Schritt aus ihrer Lethargie häufig schwerfällt, brauchen sie in jedem Fall Unterstützung. Ein guter Ansprechpartner ist die Pflegeberatung im näheren Umkreis. Die Mitarbeiter dort sind nicht nur auf die Unterbringung im Heim oder zu Hause spezialisiert, sondern wissen auch bei psychischen Problemen weiter oder können zumindest einen Kontakt vermitteln. Wer nicht alleine mit einem Therapeuten sprechen möchte, hat oft die Möglichkeit, sich einer Gesprächsgruppe anzuschließen.

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