Großwallstadt (dpa/tmn) - Eltern sollten ihr Kind nicht zu früh mit Beikost füttern. «Die ersten sechs Monate wird am besten voll gestillt», rät Nicole Nörrenberg von der Interessengemeinschaft freiberuflicher Kinderkrankenschwestern IG-Kikra.

Nach Ende des sechsten Monats könne dann langsam angefangen werden, Kürbismus oder einen Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch zu füttern. Da sich die Verdauung des Kindes erst darauf einstellen muss, reichen anfangs einige Löffel aus. Ziel sei es, eine ganze Mahlzeit mit Beikost zu ersetzen.

Nach einem Monat könnten Eltern auf einen Vollmilch-Getreidebrei umsteigen, in den Obst gemischt werden kann. Anzeichen dafür, dass die Kinder die Beikost nicht vertragen, sind Bauchschmerzen, Blähungen oder allgemeine Unruhe. In einem solchen Fall sollte der Kinderarzt eingeschaltet werden, empfiehlt die Kinderkrankenschwester aus dem bayerischen Großwallstadt.

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