Stillen pendelt sich ein
Häufiges Anlegen fördern den Milchfluss, so dass nur in seltenen Fällen zugefüttert werden muss. Foto: Patrick Pleul

Häufiges Anlegen fördern den Milchfluss, so dass nur in seltenen Fällen zugefüttert werden muss. Foto: Patrick Pleul

dpa

Häufiges Anlegen fördern den Milchfluss, so dass nur in seltenen Fällen zugefüttert werden muss. Foto: Patrick Pleul

Bonn (dpa/tmn) - Viele Mütter machen sich Sorgen, dass sie nicht ausreichend Milch für ihr Kind produzieren. Doch die Milchmenge passt sich relativ schnell an den Hunger des Babys an.

Reicht die Milch? Diese Frage stellen sich Mütter häufig zu Beginn des Stillens, wenn das Baby nur wenig trinkt oder sich die Milchbildung noch einpendeln muss. «Meist ist die Sorge, ob das Baby durch die Muttermilch wirklich satt wird, unbegründet», erklärt Anke Weißenborn, Ernährungswissenschaftlerin im Netzwerk Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert. Denn die Milchmenge passt sich an die Bedürfnisse des Babys an. Ein Zufüttern ist daher nicht nötig.

«Mütter sollten ihr Baby nach Bedarf stillen und es schon bei den ersten Hungerzeichen anlegen, damit sich genug Milch bilden kann», rät Weißenborn. Durch häufiges Anlegen wird die Milchbildung angeregt. Die Nachfrage regelt also das Angebot. Saugt und schluckt das Kind ausdauernd und hörbar oder hat es entspannte Hände sowie einen feuchten Mund, bekommt es mit Sicherheit genug Milch.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer