Schülerinnen im Unterricht
Schülerinnen im Unterricht: Mädchen finden in einer neuen Schule schneller Anschluss als Jungen. Foto: David Ebener

Schülerinnen im Unterricht: Mädchen finden in einer neuen Schule schneller Anschluss als Jungen. Foto: David Ebener

dpa

Schülerinnen im Unterricht: Mädchen finden in einer neuen Schule schneller Anschluss als Jungen. Foto: David Ebener

Lüneburg (dpa/tmn) - Mädchen finden nach einem Schulwechsel leichter neue Freunde als Jungen. Zu dieser Erkenntnis kommen Psychologen der Leuphana Universität Lüneburg gemeinsam mit US-Kollegen.

In einer Studie untersuchten die Forscher den Übergang von der Grund- auf die weiterführende Schule. Mädchen hatten drei Monate nach dem Wechsel unter ihren Klassenkameraden im Schnitt zwei Freundinnen, Jungen nur einen Freund. Allerdings waren diese Freundschaften noch nicht besonders fest.

Mädchen scheinen bei der Suche nach neuen Kontakten auf Nummer sicher gehen zu wollen: Sie freunden sich anfangs mit vielen Klassenkameradinnen an, auch wenn sich später herausstellt, dass es für eine tiefere Freundschaft an einer gemeinsamen Basis fehlt, so die Wissenschaftler.

Die Psychologen hatten die Jugendlichen auch befragt, wie sie mit Konflikten in der Freundschaft umgehen. Ergebnis: Wer sich bei einem Streit auch einmal zurückzieht und ihn auf sich beruhen lässt, hat im Schnitt mehr Freunde als jemand, der jeden Konflikt ausfechtet. An der Untersuchung nahmen 380 Kinder teil. Die meisten waren zwischen 12 und 14 Jahre alt.

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