Fürth (dpa/tmn) - Zerschneiden Kinder ihre Kleidung, finden sie es meist «cool», ihren eigenen Mode-Geschmack umzusetzen. Dies funktioniert aber auch anders: Eltern können Kinder zu weiterem kreativen Tun anregen.

«Das geht zum Beispiel mit einem T-Shirt zum Selbergestalten oder gemeinsamen Kleidungs-Entwürfen, die dann an der Nähmaschine umgesetzt werden», rät der Psychologe Andreas Engel von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth. Bei dieser Gelegenheit könnten sich Eltern mit ihren Kindern über unterschiedliche Mode-Geschmäcker und Kosten von Kleidung austauschen. Selten kann das Zerschneiden von Kleidung auch Ausdruck einer destruktiven und depressiven Entwicklung des Kindes sein. Wenn Eltern dies vermuten, können sie sich bei einer Erziehungsberatungsstelle Unterstützung holen.

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