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Die Arbeiterwohlfahrt ist einer der vielen Anbieter für Essen auf Rädern. Foto: Jan Woitas

Die Arbeiterwohlfahrt ist einer der vielen Anbieter für Essen auf Rädern. Foto: Jan Woitas

dpa

Die Arbeiterwohlfahrt ist einer der vielen Anbieter für Essen auf Rädern. Foto: Jan Woitas

Hamburg (dpa/tmn) - Die Auswahl an Essenslieferdiensten ist in vielen Städten sehr groß. Bevor sich Senioren jedoch für einen Service entscheiden, sollten sie die Speisepläne mehrerer Anbieter miteinander vergleichen und auf ausgewogene Menüs achten.

Um die Qualität eines Lieferdienstes besser einschätzen zu können, sollten sie laut der Verbraucherzentrale Hamburg vor allem auf folgende Aspekte achten: Gibt es täglich Gemüse? Kann ich pro Woche dreimal Salat oder Rohkost bestellen? Außerdem sollte es auf der Verpackung der Mahlzeiten Angaben zu Kalorien, Fett und Zucker geben.

Die Verbraucherzentrale hatte bei einer Stichprobe 30 warme Mittagessen von Lieferdiensten in 16 Städten getestet. Bei 87 Prozent war die Gemüseportion zu klein. Die Fleischportionen waren hingegen oft zu groß. Ein Mangel war in vielen Fällen frisches Obst: Bei 70 Prozent der Anbieter war es nicht möglich, dies dreimal pro Woche zu bekommen.

Kritisch merkten die Verbraucherschützer auch an, dass bei 67 Prozent aller Speisepläne keine Angaben gemacht wurden, von welchem Tier das Fleisch stamme. Für Menschen mit Unverträglichkeiten oder religiösen Ernährungsgeboten seien solche Informationen aber entscheidend.

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