Pflege
Wenn Vater oder Mutter den jeweils anderen pflegen, sollten sich Kinder nur im Notfall einmischen. Foto: Waltraud Grubitzsch

Wenn Vater oder Mutter den jeweils anderen pflegen, sollten sich Kinder nur im Notfall einmischen. Foto: Waltraud Grubitzsch

dpa

Wenn Vater oder Mutter den jeweils anderen pflegen, sollten sich Kinder nur im Notfall einmischen. Foto: Waltraud Grubitzsch

Baierbrunn (dpa/tmn) - Kinder sollten es tolerieren, wenn Vater oder Mutter den jeweils anderen pflegen. Erst wenn sie das Gefühl bekommen, dass die Pflege den Elternteil gesundheitlich belastet, dürfen sie einschreiten.

Die Mutter wird immer dünner. Der Vater schläft kaum noch? Wenn Kinder befürchten, dass die Pflege des Partners zur Belastung wird, sollten sie das Thema mit Fingerspitzengefühl angesprechen. So könne man als Tochter beispielsweise sagen: «Ich mache mir Sorgen. Kann es sein, dass du nicht um Hilfe bittest, sie aber brauchst?», sagt Imke Wolf, die online Angehörige berät.

Die Beziehung der Eltern kommentieren Kinder aber besser nicht. Denn das wirke schnell übergriffig. Die Partnerschaft der Eltern infrage zu stellen, lasse Mutter und Vater unmündig erscheinen. Sofort einmischen sollten sich Außenstehende hingegen, wenn Gewalt in der Pflege im Spiel ist, erläutert die Diplompsychologin in der Zeitschrift «Senioren Ratgeber».

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