Herxheim (dpa/tmn) - Der Freund gilt als unhöflich, die Freundin wirkt eingebildet - und überhaupt gibt es so einiges, was die eigenen Eltern an der oder dem Neuen auszusetzen haben. Macht nichts, sagen Psychologen: Die eigene Partnerwahl sei Teil der Abnabelung.

Kommt der neue Partner nicht gut bei den eigenen Eltern an, sollten Sohn oder Tochter sich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen. Es gehöre zum Erwachsenwerden dazu, abweichende Meinungen von Mutter und Vater auszuhalten: «Das ist ein wichtiger, emanzipatorischer Schritt», erklärt Felicitas Heyne, Psychologin in Herxheim. Es könne frustrierend sein, wenn Kinder vergeblich versuchten, ihre Eltern von den Vorzügen des oder der Neuen zu überzeugen. Besser sei, sich klarzumachen: «Es ist schön, wenn meine Eltern meinen Freund oder meine Freundin mögen. Aber wenn es nicht klappt, ist das keine Katastrophe.»

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