Mehrgenerationenhaus Apolda
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Düsseldorf. Ein gutes Verhältnis zwischen Großeltern und Enkeln wirkt sich positiv auf die Psyche aus – und zwar bei beiden Generationen. Die Ratgeberplattform grosseltern.de hinterfragte das Ergebnis einer amerikanischen Langzeitstudie: Hilft es auch deutschen Großeltern, wenn die Enkel zu Besuch kommen? Die Antworten waren eindeutig: Sie fühlen sich viel besser, wenn das Verhältnis zu ihren Enkeln gut ist!

Die Wissenschaftler Sara Moorman und Jeffrey Stokes hatten Familien über fast 20 Jahre beobachtet, mit der Erkenntnis: Eine intakte Großeltern-Enkel-Beziehung hilft beiden Seiten, mit seelischen Schwankungen klarzukommen. „Es gibt weniger Depressionen in beiden Generationen - und dies gilt gerade auch, wenn die Enkel schon erwachsen sind“, so Moormann.

Die Aussagen der Amerikaner wurden auf grosseltern.de diskutiert – mit eindeutigem Tenor: Ist das Miteinander der Generationen in Deutschland gut, steigt die Stimmung der Großeltern signifikant. So meldete sich eine Oma: „Ich kann dazu nur sagen: Ist mein Enkel bei mir, geht´s mir erheblich besser, und er genießt bei mir die Ruhe vor seinen älteren Geschwistern... wir sind also beide wesentlich besser drauf! Enkel brauchen die Großeltern und Großeltern brauchen die Enkel!“

Eine andere Großmutter meinte: „Um Depressionen zu vermeiden, sollte man sich bei Zeiten tolle Kinder anschaffen und Enkelkinder...dann geht´s rund und es gibt keine Zeit für Depris ...“ Enkel sollen auch direkt körperlich wohl tun: „Mir geht es super, wenn meine Enkel da sind, es tut mir nichts weh, ich kann lachen, toben ... es ist die beste Therapie“, schreibt eine andere Oma.

Die Reihe solcher Kommentare ließe sich fortsetzen. Stefan Lode, Vorstand und Gründer der grosseltern AG, zieht als Fazit: „Ist die Beziehung zu Oma und Opa intakt, hilft das der gesamten Familie, seelisch im Lot zu bleiben.

Dieser Text wurde uns von unserem Kooperationspartner www.grosseltern.de zur Verfügung gestellt, der Ratgeberplattform für moderne Omas und Opas.

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