Letzte Ruhestätte
Letzte Ruhestätte: Bei der Wahl des Materials für den Grabstein greifen viele auf Granit zurück. Kalk-, Sandstein und Marmor verwittern eher. Foto: Jens Kalaene

Letzte Ruhestätte: Bei der Wahl des Materials für den Grabstein greifen viele auf Granit zurück. Kalk-, Sandstein und Marmor verwittern eher. Foto: Jens Kalaene

dpa

Letzte Ruhestätte: Bei der Wahl des Materials für den Grabstein greifen viele auf Granit zurück. Kalk-, Sandstein und Marmor verwittern eher. Foto: Jens Kalaene

Berlin (dpa/tmn) - Einen Stein für das Grab eines geliebten Menschen auszusuchen, fällt schwer. Dennoch sollten Angehörige versuchen, dabei einige praktische Erwägungen zu machen.

Der Grabstein ist ein Stück Erinnerung an die verstorbene Person. Deshalb fällt vielen die Auswahl schwer. Der erste Schritt sollte sein, sich beim Friedhof nach möglichen Vorgaben zu erkundigen. Friedhöfe haben zum Beispiel häufig Regelungen darüber, wie hoch der Grabstein sein darf. Danach sollten die Angehörigen sich entscheiden, ob sie einen industriell oder individuell gefertigten Stein haben möchten. Darauf weist die Stiftung Warentest in ihrem Themenmagazin «Spezial Bestattung» hin.

Den industriell gefertigten Stein wählen die Angehörigen in der Regel aus einem Katalog aus. Wer einen individuellen Stein bevorzugt, muss mit einem Steinmetz seine Ideen über Form des Steins, Material und schmückende Elemente absprechen.

Bei der Wahl des Materials greifen die meisten auf Granit zurück. Granit gehört zu den Hartgesteinen und hält dadurch sehr lange. Kalk-, Sandstein und Marmor heben sich zwar durch ihre hellen Farben ab, aber diese Steine sind sehr weich und verwittern daher eher. Außerdem ist die Oberfläche von Kalk- und Sandstein relativ rau, deshalb haften Moos und Efeu leichter daran als an Granit. Marmor ist härter als Kalk- und Sandstein, aber auch hier verändert Schmutz das Aussehen des Steins.

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