Beikost fürs Baby
Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Breie enthalten viel Eisen. Das brauchen Babys in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres. Foto: Patrick Pleul

Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Breie enthalten viel Eisen. Das brauchen Babys in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres. Foto: Patrick Pleul

dpa

Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Breie enthalten viel Eisen. Das brauchen Babys in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres. Foto: Patrick Pleul

Bonn (dpa/tmn) – Babys brauchen im zweiten Lebenshalbjahr zusätzliches Eisen. Das können sie über einen Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei aufnehmen. Dabei sollten Eltern auf die richtige Fleischsorte und Zubereitung achten.

«Fleisch ist eine sehr gute Eisenquelle und sollte regelmäßig im Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei des Babys enthalten sein», empfiehlt Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben, einer vom Bundesernährungsministerium geförderten Initiative.

Dunkles Fleisch wie mageres Rind, Lamm oder Schwein enthält etwas mehr Eisen als helles Fleisch. Zur Abwechslung eignen sich für den Brei aber auch Kalb und Geflügel. Dreht der Metzger das Fleisch frisch durch den Fleischwolf, lässt es sich zu Hause besonders gut pürieren. Für den Brei darf auch Fleisch vom Familienessen verwendet werden, sofern es nicht geräuchert oder gepökelt ist.

Rohes Fleisch ist für Babys dagegen nicht geeignet, weil es Krankheitskeime enthalten kann. Zusammen mit den Kartoffeln und dem Gemüse sollte das kleingeschnittene Fleisch daher in wenig Wasser etwa zehn Minuten durchgaren. «Hin und wieder sollte das Fleisch im Brei durch ein kleines Stück Fisch wie Lachs ersetzt werden», rät Flothkötter. Denn fettreicher Fisch enthalte für die Entwicklung der Babys wichtige Fettsäuren.

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