Hamburg (dpa/tmn) - Der Partyabend beginnt vielversprechend: Eben noch ist man ins Gespräch vertieft, eine halbe Stunde später macht die neue Bekanntschaft jemand anderem schöne Augen. Davon sollte man sich nicht entmutigen lassen, rät Coach Nina Deissler.

Auf Partys wird meist wild geflirtet. Kommt man mit seinem Schwarm ins Gespräch, ist man überglücklich. Doch man sollte nicht zu viel erwarten. Denn eine zwanglose Unterhaltung verbiete dem anderen nicht, für den Rest des Abends mit anderen zu flirten. Viele reagierten darauf aber verschnupft und zögen das Fazit: Der oder die andere flirtet ja mit jeder beziehungsweise jedem. Sie empfiehlt, das Geschäker spielerisch zu sehen: «Es gibt da keine Exklusivrechte.»

Anstatt sich beleidigt zurückzuziehen, sollten es Männer und Frauen auf einen weiteren Versuch ankommen lassen. Dazu könne man beispielsweise an dem anderen vorbeigehen und schauen, ob sich ein Blickkontakt ergibt. Ist das der Fall, lohnt es sich, den ersten Schritt zu machen und an das vorherige Gespräch anzuknüpfen.

Sei jemand sehr kommunikativ und unterhalte sich mit dem anderen Geschlecht, sei das positiv zu werten: «Das zeigt, dass jemand Flirts gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen ist», erklärt Deissler. Das mache es leichter, mit der anderen Person in Kontakt zu kommen.

Viele hemmten sich bei einem Flirt dadurch, dass sie möglichst unauffällig flirten wollen. «Sie möchten jemanden ansprechen, es soll aber auf keinen Fall so wirken, als ob sie etwas wollen», sagt Deissler. Doch genau darum gehe es bei einem Flirt. Werden von vornherein Anspielungen, Blicke oder scherzhafte Bemerkungen vermieden, wirke das ernst und verkrampft und der Flirt gehe meist nach hinten los.

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