Säugling beim Trinken
Ist das Saugerloch zu klein, trinkt das Baby möglicherweise zu wenig - denn es muss sich beim Saugen sehr anstrengen. Foto: Oliver Berg

Ist das Saugerloch zu klein, trinkt das Baby möglicherweise zu wenig - denn es muss sich beim Saugen sehr anstrengen. Foto: Oliver Berg

dpa

Ist das Saugerloch zu klein, trinkt das Baby möglicherweise zu wenig - denn es muss sich beim Saugen sehr anstrengen. Foto: Oliver Berg

Bonn (dpa/tmn) – Wie viel Babys trinken, hängt auch von der Größe des Saugerlochs in Babyflaschen ab. Die optimale Größe des Lochs lässt sich leicht testen.

«Im Idealfall fällt aus einer umgedrehten Babyflasche ein Tropfen Flüssigkeit pro Sekunde», erklärt Prof. Claudia Hellmers, Hebammenwissenschaftlerin im Netzwerk Gesund ins Leben, einer vom Bundesernährungsministerium geförderten Initiative. Ist das Loch zu klein, muss das Baby stark saugen und trinkt möglicherweise zu wenig Säuglingsmilch. Bei einem zu großen Loch trinkt es wiederum sehr hastig und kann sich leicht verschlucken.

Zur Wahl stehen Milch- und Teesauger, wobei letztere ein kleineres Loch haben. Einige Teesauger eignen sich daher auch für Pre-Nahrung, da diese dünnflüssiger ist als die 1-Nahrung. «Am besten überprüfen Eltern zunächst den Sauger und fragen im Zweifel ihre Hebammen oder ihren Kinderarzt», erklärt Hellmers.

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