Herxheim (dpa/tmn) - Am Anfang konnte man kaum genug vom anderen bekommen, später weiß man nicht mehr worüber man reden soll. Wie Paare aus der dem Einheitstrott ausbrechen können, verrät eine Expertin.

Statt essen zu gehen oder sich zu unterhalten, verbringen viele Paare nur noch Zeit mit einem Hobby. So spielen manche etwa den ganzen Abend lang zusammen an der Spielekonsole. Herrschte anfangs noch das Gefühl, dadurch mehr Zeit miteinander verbringen zu können, wird das Computerspielen nach und nach zum einzigen Nenner, auf den sich das Paar einigen kann. Merkt ein Paar, dass es sich auf eine bestimmte Sache fixiert hat und die Kommunikation nur noch darüber läuft, sollte es sich fragen: «Von unserem Hobby mal abgesehen: Was würde von unserer Beziehung übrigblieben?», rät Psychologin Felicitas Heyne aus Herxheim in Rheinland-Pfalz.

Fällt die Bilanz negativ aus, können die Partner versuchen, an die Anfangszeit ihres Kennenlernens zurückzudenken. «Finden Sie Anhaltspunkte, indem Sie sich erinnern: Wo haben wir uns früher getroffen, für welche Dinge haben wir uns verabredet?», so Heyne.

Fällt einem Partner stärker als dem anderen auf, dass nur noch wenig Abwechslung im Beziehungsalltag herrscht, sollte er dies ansprechen. Dies sollte er aber nicht als Angriff formulieren wie «Du willst doch nur noch...», sondern lieber sagen «Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft wieder mal das und das machen», sagt Heyne.

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