Kleider machen Leute – doch was lässt man sich das als Verbraucher so kosten? Während vielen Deutschen in den Vorjahren Kleidung noch insgesamt zu teuer war, sind in diesem Jahr deutlich weniger dieser Auffassung. Denn unter anderem Online-Shopping macht Mode wieder erschwinglich.

Rund 300 Euro für eine Winterjacke, 70 für eine neue Jeans und 50 für ein Paar schicke Schuhe – da kommt schnell eine stolze Summe zusammen. Noch bis vor einigen Jahren wäre das vielen Deutschen deutlich zu viel Geld für Alltagskleidung gewesen. Einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Fachmediums TextilWirtschaft (TW) zufolge fanden im Jahr 2005 rund 76 Prozent der Verbraucher Kleidung insgesamt zu teuer und forderten günstigere Preise. Inzwischen ist diese Zahl deutlich gesunken. Ein Blick in den aktuellen TW-Kundenmonitor "Das Jahr 2016/17" verrät, dass nur noch 41 Prozent der Deutschen Bekleidung für zu teuer halten.

Konkurrenz sorgt für niedrige Preise
Doch wem ist das zu verdanken? Die TW führt diesen bedeutenden Rückgang unter anderem auf die Expansion von Billig-Anbietern wie Primark und insbesondere den Online-Handel zurück. Denn das Mode-Angebot online hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Als Kunde hat man im Internet ohnehin die Wahl zwischen den unterschiedlichen Preissegmenten. Und durch die immer weiter ansteigende Konkurrenz findet die Preisanpassung zum Teil ganz natürlich statt. Es sind aber nicht nur die guten Preise, sondern auch besondere Wünsche, die zahlreiche Verbraucher zu einem Online-Kauf bewegen.

Die schöne Welt des Online-Shoppings
Wo bekommt man im Einzelhandel beispielsweise eine alte Nintendo-Konsole her? Da müsste man als Verbraucher schon etwas länger überlegen. Im Internet bekommt man sie bei Anbietern wie konsolenkost.de zwar nicht ganz günstig, dafür aber ohne lange danach suchen zu müssen. Schöne Kleidung zum Valentinstag in einer größeren Größe zu finden, kann manch eine Frau unnötig in Stress versetzen – zumindest wenn sie im Laden um die Ecke suchen muss. Bei peterhahn.de hingegen findet sie nicht nur das passende Outfit, sondern auch gleich noch ein schönes Geschenk für ihren Angebeteten mit dazu. Zwei Beispiele aus zwei ganz unterschiedlichen Bereichen, die beide deutlich zeigen: Online-Handel bietet ein facettenreiches Einkaufserlebnis und verändert dadurch das Einkaufsverhalten der Deutschen.

An der Kleidung wird weniger gespart
Der jährlichen Studie "Digital in 2017" der globalen Digital-Agentur We Are Social zufolge haben allein im Dezember 2016 rund 72 Prozent aller Internetnutzer online eingekauft. Und das am liebsten mit dem Laptop, wo man die Ware auf einem großen Bildschirm in Ruhe begutachten kann – insbesondere bei der Kleidung ein wichtiges Kaufkriterium. In diesem Jahr wollen übrigens weniger Verbraucher (insgesamt rund 37 Prozent) bei der Kleidung sparen. Außer 2014 (mit einem Wert von rund 36 Prozent) war diese Zahl seit 13 Jahren nicht mehr so niedrig. Knapp 26 Prozent der Befragten wollen in diesem Jahr sogar mehr Geld in Kleidung investieren. Mode ist für viele offenbar erneut zu einem erschwinglichen Vergnügen geworden.


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