Für viele ist die Familie das Wichtigste überhaupt. Daher sollte man sein Bestes tun, damit sie für alle Fälle ausreichend abgesichert ist. Nach der Geburt des ersten Kindes ist es für Eltern somit ratsam, ihren Familienschutz zu prüfen. Auf die folgenden 5 Absicherungen sollte keine Familie verzichten.

1. Privathaftpflicht
Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Police überhaupt, und man sollte sie unbedingt abschließen – egal, ob als Familie, Lebensgemeinschaft oder Alleinstehender. Sie garantiert, dass man im Schadenfall nicht mit dem Privatvermögen haften muss. Kinder sind in der Regel über die Police der Eltern mitversichert. Und insbesondere mit Kinder im Haus steigt das Risiko, dass etwas passiert: Das Kind könnte unachtsam auf die Straße laufen und einen Autounfall verursachen, oder es fährt mit dem Fahrrad in eine Person hinein. Geschieht ein Unfall und eine Person kommt zu Schaden, können die Kosten durch Verdienstausfall, Schmerzensgeld und ärztliche Behandlung schnell die Millionengrenze überschreiten. Die Haftpflicht schützt den Versicherten dann vor dem finanziellen Ruin.

2. Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung sichert die Familie finanziell ab, wenn der Versicherte verstirbt. Vor allem in Familien, in denen es einen Hauptversorger gibt, ist diese Police unverzichtbar. Denn passiert dem Meistverdiener etwas, müssen die Hinterbliebenen nicht nur den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten, sondern auch damit zurechtkommen, dass die finanzielle Versorgung wegfällt. Für einige Familien kann das eine erhebliche Belastung bedeuten – besonders dann, wenn die Familie offene Rechnungen wie einen Bau- oder Autokredit abzahlen muss. Der Marktführer CosmosDirekt informiert ausführlich darüber, zu welchen Konditionen man eine Risikolebensversicherung abschließen sollte. Comfort-Pakete bieten sogar Sonderkonditionen wie die vorgezogene Todesfall-Leistung: Hat der Versicherungsnehmer eine fortschreitende, unheilbare Krankheit, wird die Versicherungssumme in diesem Fall bereits vorher ausgezahlt.

3. Unfallversicherung
Unabhängig davon, ob Kinder auf dem Spielplatz toben, im Sportverein ihre Leistungsgrenzen austesten oder zu Hause in der Küche helfen: Das Unfallrisiko ist hoch. Laut der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) passieren rund 60 Prozent der Kinderunfälle zu Hause, rund 14 Prozent geraten in einen Verkehrsunfall. Krankenhaustagesgeld, Bergungskosten und kosmetische Operationen sind einige der Leistungen, die eine Unfallversicherung bietet. Viele Versicherer offerieren außerdem eine Invaliditäts-Zusatzversicherung, die Familien mitabschließen sollten. Sie gewährleistet eine Unfallrente und kommt für die Kosten auf, die durch eine unfallverursachte Behinderung entstehen. Die private Unfallversicherung sollte allerdings nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern abgeschlossen werden. Denn auch sie sind dem Risiko eines schwerwiegenden Unfalls mit Folgeschäden ausgesetzt.

Rund 70 Prozent der Unfälle passieren in der Freizeit. Und genau das ist die Zeit, in der Berufstätige nicht abgesichert sind, wenn sie keine private Unfallpolice besitzen.

4. Berufsunfähigkeitsversicherung
Ähnlich wie bei der Risikolebensversicherung geht es auch bei der Berufsunfähigkeitspolice darum, die Familie vor dem finanziellen Notstand zu bewahren. Denn wird ein Familienmitglied arbeitsunfähig, fällt nicht nur das Einkommen weg. Meist kommen zusätzliche Kosten durch die medizinische Versorgung und Betreuung hinzu. Vor allem Arbeitnehmer in körperlich fordernden und risikoreichen Berufen wie Bau, Polizei und Feuerwehr oder Extremsport sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Statistik: Wahrscheinlichkeit, bis zur Rente mit 65 berufsunfähig zu werden nach Altersgruppen | Statista
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Tatsächlich kann jeder vor der Rente berufsunfähig werden. Wie die obige Grafik zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit bei jüngeren Menschen sogar höher als bei Älteren. Die Ursachen der Arbeitsunfähigkeit sind vielseitig. 27,9 Prozent scheiden vor dem Rentenalter aufgrund psychischer Krankheiten aus, bei 16,8 Prozent sind Probleme mit dem Skelett, den Muskel oder dem Bindegewebe die Ursache für die Berufsunfähigkeit.

5. Wohngebäude- oder Hausratversicherung
Neben den Familienmitgliedern gilt es auch, das Heim zu schützen. Für Hausbesitzer ist eine Wohngebäudeversicherung unabdingbar. Sie versichert Schäden durch Feuer, Blitzschlag, Wasser und Sturm und sorgt dafür, dass die Familie nach einem schweren Unwetter oder einer anderen Gefahrensituation nicht in eine finanzielle Notlage gerät. Die Wohngebäudeversicherung sollte auch eine Elementarschädenpolice enthalten. Diese deckt Schäden durch Extremsituationen wie Hochwasser oder Schneedruck ab. Familien, die in einer Mietwohnung wohnen, sollten ihren Besitz durch eine Hausratversicherung absichern.

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