Knochenbrüche wegen vereister Bürgersteige
Angestiegen ist die Zahl der Unfälle auf dem Weg zur Arbeit: Experten erklären das mit dem langen Winter und den dadurch glatten Straßen. Foto: Maurizio Gambarini

Angestiegen ist die Zahl der Unfälle auf dem Weg zur Arbeit: Experten erklären das mit dem langen Winter und den dadurch glatten Straßen. Foto: Maurizio Gambarini

dpa

Angestiegen ist die Zahl der Unfälle auf dem Weg zur Arbeit: Experten erklären das mit dem langen Winter und den dadurch glatten Straßen. Foto: Maurizio Gambarini

Berlin (dpa/tmn) - Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor.

Im ersten Halbjahr 2013 verunglückten 197 Arbeitnehmer tödlich - und somit 29 weniger als im Vorjahreszeitraum. Daneben ging auch die Zahl der Wegeunfälle mit tödlichem Ausgang sowie die Zahl der Arbeitsunfälle insgesamt zurück. Angestiegen ist dagegen die Zahl der Wegeunfälle insgesamt.

Die Zahl der Wegeunfälle mit tödlichem Ausgang sank um 30 Unfälle auf 136. Insgesamt gab es jedoch rund 97 300 und damit 12,4 Prozent mehr meldepflichtige Wegeunfälle als im Vorjahreszeitraum. Den Anstieg erklärten Experten damit, dass der Winter besonders lang war und somit die Straßen viele Wochen nass und glatt waren. Die Zahl der Arbeitsunfälle ging um 3,3 Prozent auf insgesamt 435 755 zurück. Meldepflichtig sind alle Arbeits- und Wegeunfälle, die zur Folge haben, dass Arbeitnehmer mindestens drei Tage arbeitsunfähig sind.

Außerdem ereigneten sich auch auf dem Schulweg häufiger Unfälle. Insgesamt kamen 55 066 Kinder auf dem Schulweg zu Schaden - das ist ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2012. Meldepflichtig sind bei Unfällen auf dem Schulweg alle, bei denen ein anschließender Arztbesuch des Schülers erforderlich ist.

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