Wer einmal als Lehrer vor einer Klasse stehen möchte, muss sich für einen der 2683 Studiengänge entscheiden. Foto: Jochen Lübke
Wer einmal als Lehrer vor einer Klasse stehen möchte, muss sich für einen der 2683 Studiengänge entscheiden. Foto: Jochen Lübke

Wer einmal als Lehrer vor einer Klasse stehen möchte, muss sich für einen der 2683 Studiengänge entscheiden. Foto: Jochen Lübke

dpa

Wer einmal als Lehrer vor einer Klasse stehen möchte, muss sich für einen der 2683 Studiengänge entscheiden. Foto: Jochen Lübke

Bonn (dpa/tmn) - Wer Lehrer werden möchte, sollte sich zunächst einen Überblick über das Lehrangebot an den Hochschulen verschaffen. Denn die Zahl der Studiengänge für Lehrer ist gestiegen, wie aus Zahlen der Hochschulrektorenkonferenz hervorgeht.

Gab es im Wintersemester 2011/2012 erst 2587 Bachelor- und Staatsexamensstudiengänge für Lehrer, waren es im laufenden Wintersemester 2683. Dabei enden inzwischen mehr Studiengänge mit einem Bachelor und Master als mit einem Staatsexamen. So gibt es derzeit 1171 Bachelorstudiengänge für Lehrer, 957 Masterstudiengänge und 1512 Staatsexamensstudiengänge.

Die Länder handhaben es aber nach wie vor sehr unterschiedlich, mit welchem Abschluss angehende Lehrer abschließen. Die Hochschulen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bieten ausschließlich Studiengänge mit einem Bachelor- und Masterabschluss an. Die Hochschulen im Saarland, in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben dagegen nur Studienangebote, die mit einem Staatsexamen enden.

In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es beide Arten von Abschlüssen. Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg zur flächendeckenden Umstellung auf Bachelor und Master.

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