Essen (dpa/tmn) - Visitenkarten sind im Geschäftsleben ein Muss. Gerade in Berufen mit viel Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern seien sie unverzichtbar, sagt der Etikette-Trainer Hans-Michael Klein aus Essen. Daran hat sich im digitalen Zeitalter nichts geändert.

Auch wenn heutzutage immer häufiger elektronisch kommuniziert wird, ist eine Visitenkarte unverzichtbar: «Keine Visitenkarte dabeizuhaben, wenn mir eine überreicht wird, ist peinlich und unprofessionell.» Es sollte im Gegenteil Standard sein, immer einen Vorrat an Visitenkarten zu haben - egal wo man ist, empfiehlt der Vorsitzende der Deutschen Knigge Gesellschaft.

Aber auch für das, was auf der Karte steht, gelten Regeln: Der volle Name und die Funktion des Betreffenden sind Pflicht. Und natürlich sollte angegeben sein, wie er zu erreichen ist: «Nur E-Mail-Adresse oder nur Handy-Nummer reicht nicht», sagt Klein. «Andere zu zwingen, eventuell hohe Handykosten auf sich zu nehmen, ist unhöflich, keine Festnetznummer anzugeben deshalb respektlos.» Dagegen müsse nicht unbedingt die Durchwahl angegeben werden. Gerade Führungskräfte in hohen Positionen müssten das nicht tun. Aber auch in anderen Fällen sei es in Ordnung, eine zentrale Telefonnummer zu nennen.

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