Stuttgart (dpa/tmn) - Die Mehrheit der Ärztinnen glaubt, dass Männer in der Medizin schneller befördert werden als Frauen (89,1 Prozent). Das hat eine Umfrage unter Ärztinnen ergeben.

Rund zwei von drei Ärztinnen gaben an, berufliche Hemmnisse zu erleben und nicht so erfolgreich zu sein, wie gewünscht. Das geht aus einer Umfrage hervor, welche die Medizinerin Astrid Bühren zusammen mit dem Georg Thieme Verlag in Stuttgart gemacht hat. Demnach machte rund ein Drittel (29,0 Prozent) die Situation beim Arbeitgeber verantwortlich. Es folgten geschlechtsspezifische sowie gesellschaftliche Hindernisse. Für die Studie wurden rund 1200 Ärztinnen befragt.

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