Duisburg (dpa/tmn) - Für viele Hochschulabsolventen wäre es akzeptabel, in einer Firma zunächst als Trainee anzufangen. Das hat eine Umfrage ergeben. Die Mehrheit gab an, einen solchen Einstieg könnte sie sich gut vorstellen (94 Prozent).

Im Vergleich zu 2010 ist die Beliebtheit solcher Traineeprogramme damit leicht angestiegen. Damals befürworteten etwas weniger Absolventen den Einstieg als Trainee (84 Prozent). Bei den Unternehmen ist ein umgekehrter Trend zu beobachten: So hatten 2010 acht von zehn befragten Unternehmen ein Traineeprogramm (86 Prozent). Heute sind es etwas weniger (78 Prozent). Im Auftrag der Unternehmensgruppe Haniel in Duisburg hat die Managementberatung Kienbaum 355 Hochschulabsolventen sowie 406 Unternehmen befragt.

Die Hochschulabsolventen legen bei Traineestellen am meisten Wert auf eine persönliche Betreuung (45 Prozent). Aber auch Aspekte wie gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen (40 Prozent) und inhaltliche Vielfalt des Programms (39 Prozent) sind ihnen wichtig.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen bietet ihren Trainees von Anfang an einen unbefristeten Vertrag an (60 Prozent). Der Rest befristet ihn zunächst auf die Traineephase. Die Chancen auf eine Übernahme sind ausgesprochen gut: Nach der Umfrage liegt die Übernahmequote bei 93 Prozent.

Die Gehälter der Trainees liegen im Durchschnitt bei Bruttojahresgehältern von 43 100 Euro. Im Jahr 2010 waren die Gehälter noch etwas niedriger. Damals lagen sie bei nur 42 600 Euro im Durchschnitt.

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