Jeder dritte Uni-Absolvent beginnt eine Doktorarbeit, doch nicht jeder schafft den Abschluss. Foto: Franziska Koark
Jeder dritte Uni-Absolvent beginnt eine Doktorarbeit, doch nicht jeder schafft den Abschluss. Foto: Franziska Koark

Jeder dritte Uni-Absolvent beginnt eine Doktorarbeit, doch nicht jeder schafft den Abschluss. Foto: Franziska Koark

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Jeder dritte Uni-Absolvent beginnt eine Doktorarbeit, doch nicht jeder schafft den Abschluss. Foto: Franziska Koark

Hannover (dpa/tmn) - Zwölf Jahre ist das Studienende her. Was haben die damaligen Absolventen nach dem Uni-Ende gemacht? Das hat das HIS-Institut für Hochschulforschung in Erfahrung gebracht. Jeder Dritte hatte eine Doktorarbeit begonnen.

Jeder dritte Uni-Absolvent (33 Prozent) beginnt nach dem Studium eine Doktorarbeit. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des HIS-Instituts für Hochschulforschung unter den Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2001. Längst nicht jeder schafft es jedoch bis zum Abschluss: Zehn Jahre nach Studienende hatte nur rund jeder fünfte Uni-Absolvent einen Doktortitel erworben (22 Prozent).

Dabei hängt die Neigung zur Promotion stark vom Fach ab. Während bei Chemikern und Veterinärmedizinern zehn Jahre nach dem Abschluss 85 Prozent einen Doktor haben, sind es bei Pädagogen nur 4 Prozent. Im Schnitt dauerte die Promotion viereinhalb Jahre lang. Für die Studie wurden 4734 Absolventen befragt, darunter 3235 Uni-Absolventen.

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