Berlin/Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Studenten jobben häufiger nebenbei als früher. So hatten zwei Drittel (66 Prozent) der Studenten im Erststudium im Sommersemester 2009 einen Nebenjob - das waren 3 Prozentpunkte mehr als 2006.

Die Hälfte der erwerbstätigen Studenten ist auf einen Nebenjob angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Das geht aus Daten des Deutschen Studentenwerks (DSW) in Berlin hervor. Im Schnitt jobben erwerbstätige Studenten 13,5 Stunden in der Woche, erläuterte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde am Donnerstag (13. Januar) auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Bachelorstudenten an Fachhochschulen arbeiteten sogar 15 Stunden in der Woche.

Die meisten Studenten mit Nebenjob (40 Prozent) verdienen ihr Geld den Daten zufolge als Aushilfskraft - etwa als Kellner, Taxifahrer oder Verkäufer. Gut jeder Vierte (28) arbeitet als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft, und jeder Neunte (11) gibt Nachhilfe. Im Schnitt erhalten Studenten dabei zehn Euro netto pro Stunde.

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