Betreuung von Studenten besser
Professoren an Universitäten sollten sich mehr Mühe bei der Betreuung ihrer Studenten geben. Im Vergleich zu Fachhochschulstudenten fühlen sich Uni-Studenten nämlich weniger gut betreut. Foto: Peter Kneffel

Professoren an Universitäten sollten sich mehr Mühe bei der Betreuung ihrer Studenten geben. Im Vergleich zu Fachhochschulstudenten fühlen sich Uni-Studenten nämlich weniger gut betreut. Foto: Peter Kneffel

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Professoren an Universitäten sollten sich mehr Mühe bei der Betreuung ihrer Studenten geben. Im Vergleich zu Fachhochschulstudenten fühlen sich Uni-Studenten nämlich weniger gut betreut. Foto: Peter Kneffel

Hannover (dpa/tmn) - Studierende an Fachhochschulen fühlen sich besser betreut als die Studenten an Universitäten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Generell waren aber alle zufriedener als noch in 2007.

Die Studenten in Deutschland fühlen sich besser betreut als früher. Das ergibt sich aus einer repräsentativen Befragung der Hochschul-Informations-System GmbH. So war 2010 mehr als jeder Zweite (58 Prozent) mit der Betreuung durch seine Hochschullehrer zufrieden - damit ist der Wert seit 2007 um 9 Prozentpunkte gestiegen. Für die Studie sind 42 000 Hochschüler befragt worden.

Dabei stellen Studenten an Fachhochschulen ihrem Lehrpersonal bessere Noten für die Betreuung aus als ihre Kommilitonen von Universitäten. So waren 2010 rund zwei Drittel (67 Prozent) der Fachhochschüler in diesem Punkt zufrieden - an den Universitäten waren es deutlich weniger (56 Prozent).

Zu kämpfen haben viele Hochschüler mit überfüllten Lehrveranstaltungen. An den Universitäten beklagte sich mehr als jeder Dritte darüber (41 Prozent), an den Fachhochschulen gut jeder Fünfte (21 Prozent). Besonders häufig ist das Phänomen an Hochschulen mit mehr als 35 000 Studenten. An diesen klagte mehr als jeder Zweite (57 Prozent) über zu volle Seminare und Vorlesungen.

Auch konnten einige nicht alle gewünschten Veranstaltungen besuchen, weil es zu viele Anmeldungen gab. Dieses Problem hatte an der Universität jeder Vierte (25 Prozent). An den Fachhochschulen war es nur jeder Achte (13 Prozent).

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