Beschreitet man den klassischen Bildungsweg, absolviert man nach dem Abitur ein Studium, bevor es dann direkt und ausschließlich mit dem Berufsleben losgeht. Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit, sich neben der Arbeit weiterzubilden bzw. einen noch höheren Abschluss anzustreben. Doch kann man Arbeitsleben und Aufbau- bzw. Zweitstudium tatsächlich unter einen Hut kriegen?

Das ist eine berechtigte Frage, schließlich könnte man annehmen, dass die Ausbildung mit dem Erwerb des Hochschulzeugnisses beendet ist. Doch auch für Arbeitnehmer ist es sinnvoll, nicht auf einem Wissensstand zu verharren, sondern aktiv daran zu arbeiten, neue Dinge zu erlernen, um die eigenen Kompetenzen zu erweitern. In einem Artikel auf WeiterbildungHoch2 wird dies unter anderem mit besseren Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten begründet.

Generell unterscheidet man zwischen zwei Formen der Weiterbildung: der inner- und der außerbetrieblichen. In ersterem Fall bekommt man als Angestellter von der Firma die Möglichkeit, entsprechende Kurse wahrzunehmen. Es kann aber sein, dass man als Mitarbeiter selbst den ersten Schritt machen und auf den Chef mit dem Wunsch nach Fortbildung zugehen muss. Zu verlieren hat man dabei aber nichts – schließlich zeugt das vom Interesse, die eigenen Qualifikationen auszubauen. Davon profitiert nicht zuletzt auch das Unternehmen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, parallel zum Job ein Fernstudium zu absolvieren. War diese Lösung vor einigen Jahren noch nicht so weit verbreitet, ist die Nachfrage nach Studiengängen, die berufsbegleitend absolviert werden können, heute wesentlich höher. Betrachtet man beispielsweise die breit gefächerten Möglichkeiten auf mba-master.de wird die große Spanne des aktuellen Angebotes an Masterstudiengängen deutlich. Entweder ist es möglich, diese komplett im Fernstudium zu absolvieren, oder es müssen wenige Präsenztermine wahrgenommen werden. Die Studienschwerpunkte sind dabei so aufgeteilt, dass das komplette Programm in Teilzeit und somit neben einer regulären Arbeit zu absolvieren ist.

MA (=Master of Arts) und MBA (=Master of Business Administration) sind akademische Grade, die während der Hochschulreform des Bologna-Prozesses zur Schaffung eines europaweit einheitlichen Hochschulsystems entstanden sind. Einem Master geht der Bachelor – oder in vereinzelten Fällen noch das Diplom – voraus, welchen man im Grundstudium an der Hochschule erwirbt. Wer dann sofort ins Berufsleben startet, hat auf genanntem Wege die Möglichkeit, einen hochwertigeren Abschluss zu erlangen.

Dass der Mensch sein ganzes Leben lang lernt, ist mittlerweile auch auf Bundes- und Länderebene angekommen. So stellte das Land Nordrhein-Westfalen kürzlich mehr finanzielle Mittel für die berufliche Weiterbildung zur Verfügung. Allerdings sei auch gesagt, dass ein Studium neben dem Beruf ein ehrgeiziges Ziel ist. Um auf dem mitunter langen Weg das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, helfen verschiedene Tipps zur Organisation. Eine gute Organisation sowie der Rückhalt von Freunden, der Familie aber auch den Kollegen und den Vorgesetzten sind unabkömmlich.

Die Möglichkeiten sind also gegeben, es liegt nun an jedem einzelnen Bürger, diese auch zu nutzen. In jedem Fall müssen die Initiative und die Bereitschaft vorhanden sein. Wenn dem aber so ist, finden sich genügend Wege, die Pläne umzusetzen.

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