Informatikstudium
Es trauen sich mehr: Informatik-Studiengänge haben einen etwas stärkeren Zulauf erfahren - es gibt aber immer noch zu wenig Interessierte.

Es trauen sich mehr: Informatik-Studiengänge haben einen etwas stärkeren Zulauf erfahren - es gibt aber immer noch zu wenig Interessierte.

dpa-infocom

Es trauen sich mehr: Informatik-Studiengänge haben einen etwas stärkeren Zulauf erfahren - es gibt aber immer noch zu wenig Interessierte.

Bonn (dpa/tmn) - Die Zahl der in Deutschland neu eingeschriebenen Informatikstudierenden hat leicht zugenommen. So gab es im Sommer- und Wintersemester in diesem Jahr zusammen 39 400 Studienanfänger. Das waren drei Prozent mehr als im Jahr davor.

In allen Hochschulfächern lag das Studierendenplus allerdings bei vier Prozent, teilt die Gesellschaft für Informatik (GI) in Bonn mit. Verglichen damit sei der Zuwachs in der Informatik nicht ausreichend. Gerade vor dem Hintergrund der guten Berufsperspektiven für Informatiker gebe es nach wir vor zu wenige Studienanfänger, beklagt GI-Präsident Stefan Jähnichen. Hinzu kommt, dass die Abbrecherquote immer noch hoch sei: Ein gutes Drittel der Anfänger in Informatik schafft es nicht bis zum Abschluss. Der Bedarf an Fachkräften lasse sich mit den absehbaren Absolventenzahlen nicht decken.

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