Gehörschutz ist Pflicht
Gehörschutz ist Pflicht: Nur so können Beschäftigte, die im Beruf Lärm ausgesetzt sind, sich vor dauerhaften Hörschäden schützen. Foto: Jens Büttner

Gehörschutz ist Pflicht: Nur so können Beschäftigte, die im Beruf Lärm ausgesetzt sind, sich vor dauerhaften Hörschäden schützen. Foto: Jens Büttner

dpa

Gehörschutz ist Pflicht: Nur so können Beschäftigte, die im Beruf Lärm ausgesetzt sind, sich vor dauerhaften Hörschäden schützen. Foto: Jens Büttner

Dortmund (dpa/tmn) - Lärmschwerhörigkeit war im vergangenen Jahr die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit. Vor allem Beschäftigte im Bausektor sind betroffen. Sie sollten sich schützen - und brauchen abends vor allem eines: Ruhe.

Beschäftigte im Bausektor sowie in der Metall- und Holzverarbeitung sollten regelmäßig Hörtests etwa beim Betriebsarzt machen. Bei ihnen besteht die Gefahr, wegen der Lärmbelästigung im Job schwerhörig zu werden. Darauf weist Georg Brockt hin, Experte für Lärmschutz bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua). Durch Hörtests stellen Ärzte Defizite frühzeitig fest, und Beschäftigte können gegensteuern. Ihnen selbst fällt die Schwerhörigkeit meist erst auf, wenn sie schon weit fortgeschritten ist.

Zur Prävention ist es außerdem wichtig, dass Mitarbeiter bei der Arbeit immer ihren Gehörschutz tragen. Außerdem sollten sie in der Freizeit ihre Ohren möglichst schonen, rät Brockt. Statt nach einem lauten Tag in der Firma abends laut Musik zu hören, ist es häufig besser, den Abend in Ruhe zu verbringen, damit das Gehör sich erholen kann.

Lärmschwerhörigkeit war 2013 die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit. «Eine Folge von Hörschäden ist die soziale Isolation. Schwerhörige meiden dann den Kontakt zu anderen», warnt Brockt.

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