Heute schreiben sich so viele Frauen wie nie für ein Informatik-Studium ein - trotzdem sind sie in dem Fach nach wie vor in der Minderheit. Foto: Friso Gentsch
Heute schreiben sich so viele Frauen wie nie für ein Informatik-Studium ein - trotzdem sind sie in dem Fach nach wie vor in der Minderheit. Foto: Friso Gentsch

Heute schreiben sich so viele Frauen wie nie für ein Informatik-Studium ein - trotzdem sind sie in dem Fach nach wie vor in der Minderheit. Foto: Friso Gentsch

dpa

Heute schreiben sich so viele Frauen wie nie für ein Informatik-Studium ein - trotzdem sind sie in dem Fach nach wie vor in der Minderheit. Foto: Friso Gentsch

Berlin (dpa/tmn) - Immer mehr Frauen studieren Informatik. Seit 2002 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen fast verdoppelt. Trotzdem sind die Damen immer noch in der Unterzahl.

Die Zahl der Frauen, die ein Informatik-Studium beginnt, hat sich seit 2002 fast verdoppelt. Das zeigen von der Initiative «Komm mach Mint» veröffentlichte Zahlen. Danach schrieben sich 2002 rund 6030 Frauen erstmals für Informatik ein - 2012 waren es etwa 12 050. Im gleichen Zeitraum stieg allerdings auch die Zahl der Studienanfängerinnen deutlich an. Die Initiative beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamts.

Damit sind unter den Studienanfängern in Informatik jedoch immer noch deutlich weniger Frauen als Männer. Von den Studienanfängern in Informatik war 2012 nur rund jeder Fünfte (22,1 Prozent) weiblich. Allerdings ist auch das ein Rekord: Zum ersten Mal seit 1978 kletterte der Frauenanteil bei den Studienanfängern in Informatik damit über die 20-Prozent-Marke. Zum Vergleich: 2002 lag der Frauenanteil bei den Studienanfängern in Informatik noch bei 18,6 Prozent.

Schließlich gab es 2012 so viele Absolventinnen in Informatik wie nie: 3374 Frauen schlossen erfolgreich ihr Studium ab. Der Frauenanteil bei den Absolventen lag damit bei 16,2 Prozent.

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