Heigenbrücken (dpa/tmn) - Arbeitnehmer versuchen besser nicht, ihre Aufgaben immer perfekt zu erledigen. «Perfektionismus kostet einfach viel zu viel Zeit», warnt der Karriereberater Martin-Niels Däfler aus Heigenbrücken.

Um eine Aufgabe im Job zu 100 Prozent zu machen, sei viel Kleinarbeit nötig, erläutert Däfler. Häufig sei das Ergebnis aber auch schon okay, wenn die Aufgabe nur zu 80 Prozent erledigt wurde. «Der Zeitaufwand für die restlichen 20 Prozent steht oft in keinem Verhältnis zum Ergebnis», sagt der Experte.

Er empfiehlt Personen mit einem Hang zum Perfektionismus, sich immer wieder zu hinterfragen: «Macht es Sinn, die Aufgabe nun noch perfekter zu erledigen oder reicht das Ergebnis, das ich habe, bereits aus?» Denn dann kämen viele von alleine darauf, warum sie viel Stress bei der Arbeit haben, andere Kollegen jedoch nicht.

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