Bonn (dpa/tmn) - Müssen Beschäftigte eine Einladung zu einem Geschäftsessen absagen, bieten sie am besten gleich eine Alternative an. Damit zeigen sie, dass sie ihr Fernbleiben tatsächlich bedauern und die Absage nichts mit persönlicher Abneigung zu tun hat.

Ein Treffen an einem anderen Tag sollte aber nur vorschlagen werden, wenn man das Angebot wirklich ernst meint. Denn wer auch den zweiten Termin absagt, gilt am Ende als Geschäftspartner, auf den kein Verlass ist. Dies erläutert der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn.

Eine Absage muss den Angaben nach außerdem immer gut begründet werden, damit der andere sich nicht zurückgesetzt fühlt. Für ihn bedeute die Absage schließlich: Etwas ist wichtiger als er. Geschäftsleute sollten aber keine fadenscheinigen Ausreden erfinden - das sei stillos. Und wenn sich die Ausrede als Lüge entpuppt, macht es die Sache nur schlimmer.

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