Neue weiterbildende Studiengänge
Mit einem weiterbildenden Studium können Berufstätige einen neuen Schwerpunkt setzen oder sich in ihrem Fachgebiet vertiefen. Foto: Jan-Philipp Strobel

Mit einem weiterbildenden Studium können Berufstätige einen neuen Schwerpunkt setzen oder sich in ihrem Fachgebiet vertiefen. Foto: Jan-Philipp Strobel

dpa

Mit einem weiterbildenden Studium können Berufstätige einen neuen Schwerpunkt setzen oder sich in ihrem Fachgebiet vertiefen. Foto: Jan-Philipp Strobel

Marburg (dpa/tmn) - Für Berufstätige gibt es neue Weiterbildungsangebote an Universitäten. Die Master- und Bachelor-Studiengänge richten sich an Lehrer und Künstler, Radiologieassistenten sowie an Fachkräfte aus dem Pflege-, Gesundheits- und Sozialsektor.

Master Kulturelle Bildung an Schulen

Die Philipps-Universität Marburg startet den neuen Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen. Der Studiengang ist ab dem Wintersemester 2014/2015 im Angebot, teilt die Hochschule mit. Er richtet sich an Lehrer sowie an Künstler und Kulturschaffende, die etwa an Schulen tätig sein möchten. Auf dem Stundenplan stehen neben Seminaren zum Theater auch Vorlesungen in Kooperation und Vernetzung sowie Schulentwicklung. Das Studium dauert zwei Jahre und ist berufsbegleitend angelegt. Absolventen können etwa Kooperationen von Schulen mit außerschulischen Partnern wie Museen leiten. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2014. Die Studierendenberatung ist unter 06421/2823019 zu erreichen.

Master Gerontologie in Vechta

Die Universität Vechta startet im Wintersemester 2014/2015 den neuen weiterbildenden Master Gerontologie. Das Studium dauert vier Semester und richtet sich an Fachkräfte aus dem Pflege-, Gesundheits- und Sozialsektor. Die Studierenden beschäftigten sich etwa mit der Frage, wie zukunftsfähige Konzepte in der Pflege aussehen. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Potenziale einer alternden Gesellschaft oder Sozialpolitik. Bewerber brauchen einen ersten Studienabschluss sowie mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Absolventen sollen etwa Leitungsfunktionen im Gesundheits- und Sozialsektor übernehmen können. Das Studium kostet 6500 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2014. Die Studierendenberatung ist unter 04441/15413 zu erreichen.

Bachelor Medizinische Radiologietechnologie

Die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen startet den neuen Bachelor Medizinische Radiologietechnologie. Der berufsbegleitende Studiengang beginnt im Wintersemester 2014/2015 und ist ein gemeinsames Angebot mit dem Haus der Technik in Essen. Er richtet sich vor allem an Radiologieassistenten, die sich fortbilden wollen, teilt das Haus der Technik in Essen mit. Auf dem Stundenplan stehen zum Beispiel digitale Röntgentechnik, Kernspintomographie und Krankenhausmanagement. Der Studiengang dauert acht Semester. Wer eine abgeschlossene Ausbildung in dem Bereich hat, kann die Studiendauer um drei Semester verkürzen. Das Studium kostet 380 Euro pro Monat. Anmeldeschluss ist voraussichtlich der 31. August 2014. Die Studienberatung ist unter 0201/180 33 16 zu erreichen.

Management-Master an der Zeppelin Universität

Die private Zeppelin Universität startet zum Herbst 2014 den Master-Studiengang General Management. Er richtet sich vor allem an Absolventen aus Fächern abseits der Wirtschaftswissenschaften, teilt die Hochschule mit. Auf dem Stundenplan stehen zunächst Grundlagenfächer der Wirtschaftswissenschaften wie Mikroökonomie oder Controlling. Später können Studenten einen Schwerpunkt etwa im Bereich Marketing, Personal oder Nachhaltigkeit wählen. Das Studium dauert vier Semester und kostet 825 Euro pro Monat. Absolventen sollen in Firmen aus allen Branchen arbeiten können. Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2014.

Bachelor Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armutsmigration

Die Fachhochschule Dortmund startet den dualen Bachelor «Soziale Arbeit - Schwerpunkt Armut- und Flüchtlingsmigration». Der Studiengang beginnt im Wintersemester 2014/2015 und dauert acht Semester, teilt die Fachhochschule mit. Studenten beschäftigen sich mit der Frage, wie Zuwanderer möglichst schnell integriert werden können. Während des Studiums wechseln sie zwischen ihrem Arbeitgeber, einem Träger aus dem Bereich Soziale Arbeit, und der Fachhochschule. Auf dem Stundenplan stehen etwa Methoden der Sozialarbeit, aber auch Themen wie das Aufenthaltsrecht. Bewerber brauchen die Fachhochschulreife sowie einen Vertrag mit einem Arbeitgeber, der mit der Fachhochschule kooperiert. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

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