Berlin (dpa/tmn) - Drückt sich jemand auf Kosten seiner Kollegen permanent vor der Arbeit, muss das angesprochen werden. «Ich würde auf jeden Fall etwas sagen», rät die Karriereberaterin Nandine Meyden aus Berlin.

Drückeberger sollte man auf jeden Fall ansprechen. Machen Berufstätige das nicht, verstärke der Kollege sein Verhalten im Lauf der Zeit womöglich noch, begründet Nandine Meyden. So sollte es eine Abteilung etwa nicht stillschweigend dulden, wenn ein Kollege jedes Jahr um dieselbe Zeit krank feiert, weil es dann im Büro besonders stressig ist. Besser als sich still zu ärgern, sei es, das Verhalten gezielt anzusprechen.

Dabei achten Arbeitnehmer jedoch besser darauf, dem Kollegen nicht gleich Vorwürfe zu machen. Klüger sei es, auf die eigenen, durch sein Verhalten entstehenden Probleme hinzuweisen, sagt die Karriereberaterin. So könne man etwa sagen: «Es ist für uns sehr schwierig, wenn Du das vierte Jahr in Folge fehlst, wenn es bei uns so stressig ist, dass wir jede Hand brauchen.»

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