Wenig Zeit für die Doktorarbeit
Viel zu tun, dafür wenig Zeit für die eigene Dissertation: So geht es vielen Doktoranden, die nebenher an der Uni arbeiten. Foto: Franziska Koark

Viel zu tun, dafür wenig Zeit für die eigene Dissertation: So geht es vielen Doktoranden, die nebenher an der Uni arbeiten. Foto: Franziska Koark

dpa

Viel zu tun, dafür wenig Zeit für die eigene Dissertation: So geht es vielen Doktoranden, die nebenher an der Uni arbeiten. Foto: Franziska Koark

Hannover (dpa/tmn) - Doktoranden mit einem Vollzeitjob an der Uni haben kaum Zeit für ihre Promotion. Das geht aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in Hannover hervor.

Wer an der Universität eingespannt ist, arbeitet der Studie zufolge pro Tag 3,5 Stunden für seine Dissertation. Das liegt deutlich unter dem Durchschnitt von 4,5 Stunden pro Tag. Dafür verbringt er viel Zeit mit Lehre und Betreuung von Studenten (1,6 Stunden), Forschungstätigkeiten für den Lehrstuhl (1,6 Stunden) sowie administrativen Aufgaben (1,2 Stunden).

Noch weniger Zeit für ihre Dissertation haben Doktoranden mit einem Vollzeitjob an der Fachhochschule. Sie verbringen nur 2,6 Stunden pro Tag mit ihrer Arbeit. Sie sind dafür im Durchschnitt pro Tag noch länger für Lehre und Betreuung von Studenten eingespannt (1,8 Stunden).

Am meisten Zeit widmen Doktoranden ihrer Promotion, wenn sie ein Stipendium haben (5,8 Stunden). Denn dann müssen sie nur in einem geringeren Umfang anderen Aufgaben nachkommen. Für die Studie wurden 2850 Promovierende befragt.

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