«Ich rufe später zurück!» In manchen Situationen ist es besser, Telefonate zu verschieben. (Foto: dpa-infocom)
«Ich rufe später zurück!» In manchen Situationen ist es besser, Telefonate zu verschieben. (Foto: dpa-infocom)

«Ich rufe später zurück!» In manchen Situationen ist es besser, Telefonate zu verschieben. (Foto: dpa-infocom)

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«Ich rufe später zurück!» In manchen Situationen ist es besser, Telefonate zu verschieben. (Foto: dpa-infocom)

Norderstedt (dpa/tmn) - Handys gehören zum Berufsalltag. Dennoch gibt es Situationen, in denen es höflicher ist, sie nicht zu benutzen oder sich zurückzuhalten. Das gilt grundsätzlich, wenn andere zuhören müssen.

In manchen Situationen können sich Anwesende einem dem Handy-Gespräch nicht entziehen, etwa im Zug. «Manche telefonieren dann in einer Lautstärke, als wären sie bei sich im Büro», sagt die Etikette-Expertin Bettina Geißler aus Norderstedt. «Gleichzeitig kann es für meinen Gesprächspartner irritierend klingen, wenn ich sehr leise spreche.» In solchen Fällen sei es bei einem Anruf legitim zu sagen: «Es ist gerade ungünstig, ich rufe später zurück!».

Eine Ausnahme sind ganz kurze Gespräche: «Zwei Minuten stören die wenigsten», sagt Geißler. Als Faustregel gilt: Dringende Gespräche darf man annehmen, wichtige, aber nicht dringende Gespräche sollten verschoben werden. Das gilt zum Beispiel auch, wenn man beim Einkaufen angerufen wird und gerade in einem Geschäft ist - und noch viel mehr, wenn man bereits an der Kasse steht. «Dann ein Gespräch zu führen, wäre schon unhöflich gegenüber der Kassiererin und gegenüber den anderen in der Schlange.» Ähnlich ist es im Taxi - gutes Benehmen ist, den Fahrer zumindest zu fragen oder kurz anzukündigen, dass man telefonieren muss. Unhöflich ist, einfach zu wählen und draufloszureden.

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