Geschäftsfrau
Schritt für Schritt: Berufsanfängerinnen sollten früh langfristige Karriereziele entwickeln - das hilft dabei, in eine Führungsposition zu kommen. (Foto: Patrick Pleul)

Schritt für Schritt: Berufsanfängerinnen sollten früh langfristige Karriereziele entwickeln - das hilft dabei, in eine Führungsposition zu kommen. (Foto: Patrick Pleul)

dpa

Schritt für Schritt: Berufsanfängerinnen sollten früh langfristige Karriereziele entwickeln - das hilft dabei, in eine Führungsposition zu kommen. (Foto: Patrick Pleul)

Berlin (dpa/tmn) - Frauen, die Karriere machen wollen, müssen sich im Büro nicht verstellen und agieren wie ein Mann. «Ganz wichtig ist es, sich selbst treuzubleiben und authentisch zu sein», sagte Elke Holst vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Denn Studien würden belegen, dass die Anpassung an männliche Verhaltensweisen oft als nicht glaubwürdig eingestuft wird und das für die Karriere hinderlich ist. Berufsanfängerinnen rät die Mitautorin des Managerinnen-Barometers 2011, rechtzeitig langfristige Karriereziele zu entwickeln. «Ich muss mir früh die Frage stellen: 'Wo will ich eigentlich hin?'»

Im heute veröffentlichten Managerinnen-Barometer 2011 wurde erneut deutlich, wie gering der Anteil an Frauen in Führungspositionen ist: So waren Ende 2011 von den insgesamt 943 Vorstandsposten der Top-200-Unternehmen nur 28 mit Frauen besetzt.

Junge Frauen sollten außerdem rechtzeitig die Notbremse ziehen, wenn sie merken, dass sie in einem Unternehmen nicht gefördert werden. «Es gibt Betriebe, in den Frauen es von vorneherein schwerer haben als in anderen Firmen», sagte Holst. Sei man in so einer Firma gelandet, sei es noch schwerer, Karriere zu machen. In so einem Fall solle man besser gehen. «Junge Frauen müssen versuchen, sich ein Umfeld zu suchen, in dem sie gefördert werden», rät Holst. Das könne man etwa tun, indem man gezielt nach Unternehmen suche, die sich die Förderung von Frauen auf ihre Fahnen schreiben.

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