Hamburg (dpa/tmn) - Der psychische Druck im Job hat aus Sicht vieler Arbeitnehmervertreter zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung GS Consult in Hamburg.

Schuld daran ist aus Sicht dieser Gruppe von Befragten vor allem Stress, der etwa durch Zeitdruck oder Überforderung entsteht. Am zweitwichtigsten sind Faktoren wie die Unsicherheit des Arbeitsplatzes und Überstunden. Außerdem sorgten ein schlechtes Betriebsklima und zu strenge Vorgesetzte dafür, dass der psychische Druck im Beruf gewachsen sei. Lärm oder Schadstoffe spielen den Aussagen zufolge dagegen eine geringere Rolle. Befragt wurden Vertreter der Arbeitnehmer aus 232 Firmen. Neun von zehn (89 Prozent) sind der Ansicht, dass die psychosozialen Belastungen für Beschäftigte heute höher sind als früher.

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