Studenten in einem Hörsaal an der Universität in Kassel: Arbeitgeber bemängeln bei Hochschulabsolventen häufig das nötige Praxiswissen.
Studenten in einem Hörsaal an der Universität in Kassel: Arbeitgeber bemängeln bei Hochschulabsolventen häufig das nötige Praxiswissen.

Studenten in einem Hörsaal an der Universität in Kassel: Arbeitgeber bemängeln bei Hochschulabsolventen häufig das nötige Praxiswissen.

dpa

Studenten in einem Hörsaal an der Universität in Kassel: Arbeitgeber bemängeln bei Hochschulabsolventen häufig das nötige Praxiswissen.

Berlin (dpa/tmn) - Hochschulabsolventen fehlt aus Sicht von deutschen Arbeitgebern häufig das nötige Praxiswissen. Das hat eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin unter 2175 Unternehmen ergeben.

Praxisferne kostet einigen Absolventen demnach beim Berufseinstieg sogar den Job: «Das ist für Unternehmen der Hauptgrund, sich während der Probezeit wieder von neuen Mitarbeitern zu trennen», sagt DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Jeder vierte Betrieb (25 Prozent), der sich in der Probezeit von Mitarbeitern mit Hochschulabschluss getrennt hat, nennt als Grund ihre fehlende Praxistauglichkeit.

Immer mehr Unternehmen haben der Umfrage zufolge Probleme beim Besetzen von Stellen für Hochschulabsolventen. So haben 41 Prozent in den vergangenen zwei Jahren Schwierigkeiten gehabt, passende Bewerber für solche Stellen zu finden. Im Jahr 2007 war das nur bei 33 Prozent der Fall. Aktuell nennt etwa jedes sechste Unternehmen (16 Prozent) als Problem, dass es zu wenige Bewerber gibt. Jede elfte Firma (9 Prozent) konnte Stellen unter anderem deshalb nicht besetzen, weil Bewerbern praktische Erfahrungen fehlten.

Neben Praxiswissen erwarten Unternehmen von Absolventen vor allem Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Außerdem zählt für sie besonders die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten.

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