Jork (dpa/tmn) - Vorgesetzte sollten ihren Mitarbeitern keine Freundschaftsanfragen bei sozialen Netzwerken wie Facebook schicken. «Denn die Mitarbeiter bringt das oft in eine schwierige Situation», sagt der Karriereberater Martin Wehrle aus Jork bei Hamburg.

Wer von seinem Chef eine Freundschaftsanfrage bei Facebook bekommt, gerät nicht selten in eine unangenehme Lage. Viele meinen dann, sie könnten die Einladung nicht ablehnen, weil das ausgesprochen unhöflich sei, erläutert Karrierecoach Wehrle. Gleichzeitig wollten sie den Vorgesetzten aber auch nicht als Facebook-Freund akzeptieren. Denn ist der Chef dabei, lässt sich der Account nicht mehr so privat nutzen wie zuvor.

Wehrle rät daher, als Vorgesetzter abzuwarten, ob der Mitarbeiter eine Freundschaftsanfrage schicke. Denn dann habe der Mitarbeiter von sich aus signalisiert, dass er den Account nicht ausschließlich privat nutzen möchte.

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