Eine Immobilie muss man nicht immer selbst nutzen. Wer eine Wohnung oder ein Haus vermietet, kann es auch als Teil der privaten Altersvorsorge nutzen.

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„Älteres Paar am Tisch“: Vermieten oder selbst nutzen? Das muss jeder Besitzer für sich entscheiden. Mieteinnahmen können das Budget im Alter aufbessern.

„Älteres Paar am Tisch“: Vermieten oder selbst nutzen? Das muss jeder Besitzer für sich entscheiden. Mieteinnahmen können das Budget im Alter aufbessern.

„Haus mit Geldrollen“: Wer sich eine Immobilie zulegen möchte, sollte eine solide Finanzierung im Blick haben.

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„Älteres Paar am Tisch“: Vermieten oder selbst nutzen? Das muss jeder Besitzer für sich entscheiden. Mieteinnahmen können das Budget im Alter aufbessern.

Immobilien stehen bei den Bundesbürgern hoch im Kurs – und zwar nicht nur zur Selbstnutzung. In Zeiten von niedrigen Zinsen sehen viele in den eigenen vier Wänden auch eine passende Form, um für den Ruhestand vorzusorgen. Ein vermietetes Objekt kann im Ruhestand feste monatliche Einkünfte bringen. Doch die Kalkulation ist nicht ohne Risiken, wie Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW bestätigt. Erstens sei ein solides Finanzierungskonzept nötig und zweitens blieben die Nebenkosten. Drittens müssten rechtzeitig Rücklagen für Instandhaltungen und Modernisierungen gebildet werden. „Denn wenn die Immobilie endlich schuldenfrei ist, ist sie meist auch in einem Alter, in dem teure Reparaturen etwa am Dach anfallen können“, sagt Scherfling.


Ob ein vermietetes Objekt als Altersvorsorge taugt, ist vor allem von seiner Lage abhängig, erklärt Gabriele Heinrich vom Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum in Bonn. Denn solvente Mieter lassen sich für eine Wohnung oder ein Haus in einer beliebten Wohngegend leichter finden als in abgelegenen Gegenden. Sun Jensch vom Immobilienverband IVD verweist darauf, dass es für Vermieter deutlich mehr Möglichkeiten gibt, die Aufwendungen für Anschaffung, Darlehen oder Renovierung steuerlich geltend zu machen als beim Eigenheim. „Zum Beispiel kann der Kaufpreis gestaffelt von der Steuer abgeschrieben werden“, sagt Jensch.

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„Älteres Paar am Tisch“: Vermieten oder selbst nutzen? Das muss jeder Besitzer für sich entscheiden. Mieteinnahmen können das Budget im Alter aufbessern.

„Älteres Paar am Tisch“: Vermieten oder selbst nutzen? Das muss jeder Besitzer für sich entscheiden. Mieteinnahmen können das Budget im Alter aufbessern.

„Haus mit Geldrollen“: Wer sich eine Immobilie zulegen möchte, sollte eine solide Finanzierung im Blick haben.

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„Haus mit Geldrollen“: Wer sich eine Immobilie zulegen möchte, sollte eine solide Finanzierung im Blick haben.


Ob es besser ist, eine Immobilie als Altersvorsorge selber zu nutzen oder zu vermieten und die Einnahmen als Zusatzrente einzuplanen, ist letztendlich eine persönliche Entscheidung – und vor allem eine Frage der eigenen finanziellen Möglichkeiten. Selbstnutzer genießen viele Vorteile, wie Jensch betont: „Sie können über Umbauten und Modernisierung im eigenen Zuhause entscheiden, erleben keine Mieterhöhungen und müssen keine Angst vor Kündigung haben.“ Sie investieren in die eigenen Wände – und leben im Alter mietfrei.


Damit die Rechnung aufgeht, muss das Finanzierungskonzept solide geplant sein. Bei der Kalkulation sollte berücksichtigt werden, dass auf den Kaufpreis der Immobilie Nebenkosten wie Maklerprovision, Notargebühren und Grundbuch-Eintrag anfallen. Hinzu kommt die Grunderwerbssteuer. In Nordrhein-Westfalen beträgt sie 6,5 Prozent. In der Summe machen die Nebenkosten insgesamt zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises aus. Das Eigenkapital sollte mindestens 20 bis  30 Prozent betragen. Außerdem sollte die Tilgung bei zwei, besser aber bei drei Prozent liegen.


Kreditnehmer sollten darauf achten, dass sie mindestens zwei-mal kostenlos die Höhe der Tilgung ändern können. Zudem müssen Immobilienerwerber in der Lage sein, die monatliche Kreditrate dauerhaft zu zahlen. Finanzierungen, die „auf Kante genäht" sind, drohen bei einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen zu scheitern.


Sabine Meuter